Rezension: "Das Eden-Projekt"

Science Fiction

Buchrezension
Buchrezension

Titel: Das Eden-Projekt

Autor: Paul Lung

Erschienen: 2016

ISBN: 978-3-946-82003-1

Verlag: Hybrid Verlag

Preis: 11,90 € (Taschenbuch)

Der Autor

Paul Lung, geboren 1988, lebt in Linz, Österreich, hauptberuflich arbeitet er als Konstrukteur im Maschinenbau.

Diese technische Ausbildung, sowie die unbändige Neugier wissenschaftlichen Themen gegenüber, schlagen sich auch in seinen Werken nieder. 

Sein literarisches Schaffen konzentriert sich besonders auf Zukunftstechnologien, aber auch auf dazu gehörende, ethische und gesellschaftliche Problematiken. Privat ist er ein großer Science-Fiction-Fan.

Mit "Das Eden-Projekt" veröffentlicht er seinen Debütroman, der sowohl wissenschaftliche Themen, als auch aktuelle, gesellschaftliche Probleme behandelt.

Stil

Anfangs sehr technisch, verliert sich dies im Laufe des Romans. 

Die einzelnen Szenarien werden sehr bildhaft beschrieben, so dass es dem Leser leicht fällt, in die Geschichte einzutauchen. 

Ein hohes Maß an Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Kurzbeschreibung - Klappentext

Der freiberufliche IT-Techniker Ilay Gador ist ein Eigenbrötler aber einer der Besten seines Fachs. So erhält er auch den Auftrag, die Zerstörung eines Kommunikationsrelais zwischen Erde und Mars zu untersuchen. Als er durch diesen Auftrag in Tatverdacht gerät, ist er gezwungen, unterzutauchen. Im Versuch "seine Unschuld zu beweisen" muss er bald erkennen, dass er nur ein Spielball größerer Mächte ist, die nicht nur seine eigene Existenz bedrohen, sondern die ganze Welt.

Inhalt und Aufbau

Das Buch hat 295 Seiten.

Der Roman gliedert sich in 33 Kapitel (meist mit Szenarienwechsel) zuzüglich Prolog und Epilog. 

Der Protagonist Ilay Gador, beschrieben als Einzelgänger, Natur liebender Mensch und einer der Besten in der IT-Branche, wird gleich zu Beginn damit beauftragt, zu untersuchen, wer oder was für die Zerstörung eines Kommunikationsrelais zwischen Erde und Mars, verantwortlich ist. Als er Unstimmigkeiten in den Daten entdeckt, überschlagen sich die Ereignisse. Denn zeitgleich stellt Agent Ranstett ihn unter Tatverdacht.

Mit Hilfe von Moira Dennek, die die Rolle der Operaterin in diesem Fall für die Firma übernommen hat, gelingt es Ilay unterzutauchen. Sie glaubt an seine Unschuld und hilft ihm. Immer wieder kommen die beiden dabei in schier ausweglose Situationen, denen sie letztlich doch entkommen.

Eine Romanze bahnt sich zwischen den beiden an. Während sie gemeinsam fliehen, versucht Ilay immer wieder mit Hilfe eines Laptops, die Ursache für seine ausweglose Situation herauszufinden.

Voller Spannung nimmt uns Paul Lung mit auf eine Reise zwischen den Welten. Am Ende steht fest: Es gibt eine Welt, für die es sich lohnt zu kämpfen!

Wertung

Bisher war ich nie begeistert von Science Fiction - lief in der Buchhandlung meist schnurstracks an entsprechenden Auslagen und Regalen vorbei.

Paul Lung schafft es mit seinem Debütroman mich vom Gegenteil zu überzeugen und jetzt zumindest hin und wieder mal wenigstens ein Auge in diese Richtung zu werfen.

Kritik

Es gibt nur einen klitzekleinen Kritikpunkt. Zu Beginn des Romans ist dieser sehr technik-lastig. Klar, genau genommen braucht man dies wohl um das ganze authentisch wirken zu lassen, aber ich habe mich ein wenig schwer getan am Anfang und wollte das Buch zunächst lieber zur Seite legen. Hab ich dann zum Glück aber nicht.

Fazit

Auch wenn man wie ich mit Science Fiction nicht so viel anfangen kann, ein Blick in dieses Buch könnte euch von Gegenteil überzeugen. Ich mag einfach Bücher mit Botschaften. Und ich liebe die Botschaft dieses Buches!!!

Lesung

Danke

Zum Schluss möchte ich mich natürlich auch noch bei dem Verlag bedanken. Der Hybrid Verlag ist recht jung, entstand erst 2016. 

Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit und das zur Verfügung Stellen eines Rezensionsexemplares von "Das Eden-Projekt"

 

 

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